Darts Wörterbuch

Es gibt eine so große Anzahl an Begriffen im Darts, dass wir hier für alle Noch-Nicht-So-Ganz-Experten unser Darts Wörterbuch vorstellen möchten. Oder weiß jeder was ein 90% Black Titanium Coated Knurled Grip Barrel ist? So lesen sich unsere Artikelbeschreibungen auch gleich viel einfacher.

A wie

  • Ally Pally

Oder um genauer zu sein: Alexandra Palace. Die Veranstaltungslocation in London in der seit 2007 jährlich die PDC Darts WM ausgetragen wird.

  • Aufschlag

So nennt man es, wenn ein Spieler im Match das Leg beginnt. Eigentlich ein Begriff aus dem Tennis. Hat sich durch TV Übertragungen und den Versuch „Nicht Dartern“ das Spiel nahe zu bringen, aber im im Darts etabliert.

  • Aufnahme

So nennt man die drei hintereinander geworfenen Dartpfeile eines Spielers. Diese drei Darts einer Aufnahme werden zu einem Punkteergebnis addiert.

  • Ausbullen

Das berühmte Ausbullen findet immer vor einem Match statt. Beide Dartspieler werfen hier jeweils einen Dartpfeil auf das Dartboard. Derjenige Spieler, der näher am Bullseye getroffen hat, darf das Dartspiel dann beginnen.

Dartboard

Dartboard

B wie

  • Bouncer

Wenn ein Dartpfeil nicht im Dartboard stecken bleibt, sondern herunterfällt, dann nennt man das einen „Bouncer“. Dabei ist es egal, ob der Dart erst gesteckt hat und dann, vor dem Ansagen der Punkte des Schiedsrichters, herunterfällt, oder direkt am Draht oder Board abprallt. Mit diesem Dart sind keine Punkte zu machen.

  • Bullseye

Der Mittelpunkt des Dartboards. Dieses, in der Regel rote Feld, hat einen Punktwert von 50 Punkten. Der grüne Bereich, das äußere Bull, hat dagegen nur einen Wert von 25 Punkten. Das Bullseye zählt somit also auch zu den Doppelfeldern.

  • Barrel

Das Barrel ist das Griffstück eines Dartpfeils. Es ist bei hochwertigen Dartpfeilen aus einer Wolfram-Nickel-Mischung gefertigt, bei Einsteiger-Darts aus Messing. Je nach Spielerwunsch ist das Barrel entweder glatt, griffig, kurz, lang, dick oder dünn.

C wie

  • Checkout

„Triple is funny, double brings the money“, heißt es im Darts. Das bedeutet, dass ein „Checkout“, in der Regel auf ein Doppelfeld, ein Set oder Leg oder sogar Match beendet. Ohne dieses „checken“, also den letzten Dart passend zu werfen, hilft einem auch der höchste Score nicht weiter.

  • Coating

Mit Coating ist die Beschichtung eines Dartbarrels gemeint. Um das Barrel widerstandsfähiger, haltbarer zu machen und dem Dartspieler einen besseren Grip zu bieten, werden Dartpfeile manchmal beschichtet. Dies geschieht mit hochwertigen, harten Materialien, wie z.B. Titanium. Ein schönes Beispiel dafür ist z.B. der Max Hopp Dart bei premiergames im Online Shop.

D wie

  • Double Out

Es könnte ja so leicht sein ein Match zu beenden. Wenn da nicht dieses „blöde“ Doppelfeld am Ende wäre. Beim Double Out, einer Spielvariante, muss der Spieler, um ein Leg, Set oder Match zu beenden, immer ein Doppelfeld abschließend treffen. Um also 40 Punkte Rest zu checken, ist es notwendig z.b. die Doppel 20 zu werfen.

  • Double In

Die nächste Spielvariante im Darts. Beim Double In muss der Spieler nun sogar zu Beginn eines Legs immer zuerst ein Doppelfeld treffen. Ansonsten werden seine Punkte nicht gezählt. Also die verschärfte Version. Im Profi Darts ist der World Grand Prix das einzige Turnier bei dem im Double In/Double Out Modus gespielt wird.

E wie

  • Exhibition

Oder auch Showmatch. Bei Exhibitions spielen die Dartsprofis ganz ohne den Stress eines Turniers auch mal in kleineren Locations an und demonstrieren, was so ein Weltklasse Dartspieler so alles kann. Dabei haben auch „Normalspieler“ immer wieder mal die Möglichkeit ein Leg gegen einen der Profis zu spielen. Für Dartprofis sind Exhibitions eine ganz wichtige Einnahmequelle. So hat z.B. Phil Taylor im Jahr 2018, also nach seinem Rücktritt als Dartprofi, noch über 150 Exhibitions weltweit gespielt.

F wie

  • Finish

Wie man sich vom Namen her denken kann, bezeichnet Finish die Restzahl an Punkten, ab der ein Dartspieler ein Leg beenden kann. Das höchste zu erzielende Finish ist dabei die 170.

  • Flight

Der Flight, oder auch manchmal „Flügel“ genannt, ist das Endstück eines Dartpfeils. Er ist ein wesentlicher Bestandteil der Aerodynamik eines Dartpfeils. Ohne ihn ist ein sauberer Flug des Darts nahezu unmöglich. Was genau so ein Flight macht und wie eine andere Form den Flug des Dartpfeils verändert, ist auch hier nachzulesen.

G wie

  • Game on

Gam on ist beim Darts der klassische „Startschuss“ des Callers (Schiedsrichters). Durch den Ruf „Game on“ wird ein Leg begonnen und der erste Spieler darf seine Dartpfeile in Richtung Dartboard werfen.

H wie

  • High Finish

Ein High Finish hat jeder Dart Spieler gerne. Dies bezeichnet ein Finish mit über 100 Punkten. Also 101 – 170. Wer diese Zahl checkt, hat ein High Finish geworfen und den Gegner sicherlich nicht erfreut. 😉

K wie

  • Knurled Grip

Ein klassischer Grip am Barrel des Darts. Übersetzt bedeutet es „gerändelt“. Dieser Grip ist nicht so aggressiv, sondern verhält sich sehr angenehm in der Hand, so dass die Darts sehr gut zu kontrollieren sind. Ein klassischer Dart mit einem knurled Grip ist z.B. der folgende Phil Taylor Dart.

L wie

  • Leg

Einmal 501 auf Null bringen. Das ist ein Leg im Darts. Dabei wird am Anfang durch ausbullen festgelegt welcher der beiden Spieler das erste Leg beginnen darf. Anschließend wird dann immer abwechselnd angefangen.

M wie

  • Mad House

Es gibt kaum einen Spieler der gerne im „Mad House“ landet.

Gemeint ist dabei die Doppel 1. Das gemeine dabei: Wenn man statt des Doppelfeldes nur die Single 1 im Dartboard trifft, hat man sich direkt „überworfen, da man keine Möglichkeit hat einen Punkt mit einem Doppelwurf zu beenden.

N wie

  • Nano Grip

Der Nano Grip ist ein ganz fein ins Barrel gefräster Grip. Winzige Fräsungen sorgen für einen subtilen Grip, der je nach Vorliebe des Dartspielers, genau die richtige Kontrolle über den Dartpfeil verleiht. Ein gutes Beispiel für den Nano Grip ist z.B. der Stephen Bunting Dart.

O wie

  • Oche

Das Oche ist die Abwurflinie im Darts. in der Regel reicht ein angebrachter Holzbalken oder sogar eine Linie, um den Abwurf zu kennzeichnen. Hierfür gibt es entweder Abwurflinien, oder Dartmatten, bzw. Dartteppiche. Es gibt aber auch mit dem transportablen Oche die ganz komfortable Lösung

P wie

  • The POWER

Der Nickname vom wohl größten und erfolgreichsten Dartspieler aller Zeiten: Phil Taylor. Mit allein 16 Weltmeister-Titeln und unzähligen weiteren Erfolgen, hat Phil Taylor über Jahrzehnte den Dartssport dominiert und mit zu dem gemacht, was er heute ist.

  • Pixel Grip

Der Pixel Grip wurde von Target Darts entwickelt und bezeichnet einen Präzisionsgrip am Barrel, der durch modernste Verfahren einen bis dato noch nie dagewesenen Grip erzeugt. Der Pixel Grip ist High Tech im Darts. Bekannt wurde er durch die Target Carrera Darts.

  • PDC

Professional Darts Corporation. Die Profi Dart Organisation. Wobei es sich dabei schon um ein gewinnorientiertes Unternehmen handelt. Gegründet 1992 auf Betreiben von damals 16 Top Spielern, die mit der Ausrichtung der BDO, des damaligen einzigen Verbandes, nicht einverstanden waren und somit eine eigene Organisation gründeten. Ziel war es, dass Profi Dartspieler mit ihrem Sport auch Geld verdienen konnten. 1994 gab es dann die erste „eigene“ Weltmeisterschaft und der Rest ist Geschichte, wie man so schön sagt. Darts entwickelte sich, nicht zuletzt durch die PDC zu einem globalen Sport, der immer mehr Menschen auf der ganzen Welt fasziniert.

R wie

  • Robin Hood

Wer hat nicht schon mal in irgend einem Film gesehen wie Robin Hood mit seinem Pfeil einen anderen Pfeil spaltet. Dies gibt es natürich auch im Darts. Allerdings wollen wir hier nicht nur von „Spaltung“ reden, sondern ein Robin Hood ist es, wenn ein Dartpfeil in einem schon im Dartboard steckenden Dart stecken bleibt. Also in den Schaft des ersten Pfeils geworfen wird. Dies passiert übrigens gar nicht mal so selten.

  • Radial Grip

Ein traditioneller Grip, der am Barrel strahlenförmig angebracht wird und somit einen sehr angenehmen Grip verleiht.

S wie

  • Set

Bei der PDC WM wird im Set Modus gespielt. dabei muss ein Spieler drei Legs gewinnen, um ein Set für sich zu entscheiden. Je nach Runde im Turnier muss dann eine entsprechende anzahl an Sets gewonnen werden, um das Match zu gewinnen.

  • Shanghai

Ein Trefferbild, bei dem der Spieler innerhalb einer Zahl (z.B. der 20) in einer Aufnahme sowohl das Single, als auch das Triple und das Doppelfeld mit seinen Darts trifft. Es gibt auch eine Spielvariante, die häufig im Training gespielt wird, bei der es darauf ankommt gerade diese Shanghai Trefferbilder zu werfen.

T wie

  • Tungsten

Tungsten ist der englische Begriff für Wolfram. Die Barrels hochwertiger Dartpfeile werden aus diesem Material gefertigt. Je nach Qualität der Darts geht der Tungsten Anteil hoch bis auf 97%. Mehr als 97% werden nicht genommen, da das Material dann zu spröde wird und die Gefahr besteht, dass das Barrel beim Herunterfallen bricht. Der Vorteil von Tungsten liegt in seinem hohen spezifischen Gewicht, im Vergleichzu z.B. Messing. Dadurch hat man die Möglichkeit Barrels in ganz unterschiedlichen Formen und Längen herzustellen. Im Vergleich zu günstigen Messingdarts sind Tungsten Dartpfeile deswegen auch in der Regel viel schlanker. Ein Top Preis-Leistungs-Verhältnis erhält man bei Darts mit einem Anteil von 90% Tungsten

  • Titanum Nitride Coating

Barrels werden bei bestimmten Darts mit Titanium beschichtet. Dies ist ein sehr hartes Material, das verwendet wird um den Barrel haltbarer zu machen und einen besseren Grip zu vermitteln. Bekannt ist diese Beschichtung z.B. auch aus der Werkzeugindustrie, wo Bohrer mit Titannitrid beschichtet werden.

  • Tops

Bei jeder Fernsehübertragung eines Dartspiels hört man es: „er stellt sich Tops“

Da stellt sich natürlich die Frage was ist dieses ominöse Tops. Ganz einfach: die Doppel 20. Dieses Feld wird „Tops“ genannt, weil es einfach das höchste Feld auf dem Dartboard ist.

  • Triple

„Triple is funny, double makes the money“ hatten wir ja schon mal. Jeder Dartspieler freut sich über einen Treffer in einem Triple-Feld. Damit ist der innere Trefferkreis auf einem Dartboard gemeint, mit den  kleinen 8mm hohen Feldern jeder Zahl. Triple heißen diese Felder, da jeder Treffer dort den dreifachen Punktwert ergibt. Ein Treffer in der Triple 20 also 60 Punkte. 3x die Triple 20 in einer Aufnahme führt dann somit zur legendären 180.

 

Wir hoffen mit diesem kleinen Wörterbuch ein wenig Aufklärung für Dartsanfänger zu bringen. Gerne erweitern wir es, wenn Euch noch Begriffe einfallen, die ihr einmal erklärt haben möchtet. Bis dahin aber good Darts und Game on.

 

 

 

 


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